Erweiterung und Sanierung Heidehof-Gymnasium Stuttgart

Das im Jahr 1910 erbaute Gymnasium benötigte eine Modernisierung und Erweiterung, welche die Planer vor einige Herausforderungen stellte. Der Neubau/Anbau sollte das bestehende Schulhaus durch einen neuen Klassentrakt mit Aula und einer Turnhalle ergänzen und mit der alten Struktur zu einem neuen Ensemble zusammenwachsen.

Anspruchsvoll war dabei nicht nur die Erschließung des Grundstücks durch die massive Hanglage, sondern auch die begrenzten Zeitfenster, die der Schulbetrieb mit sich brachte. Daher wurden spezielle konstruktive Verfahren und Konstruktionen angewendet. Das weit spannende Dach der Aula wurde mit speziellen Pi-Holzträgern aus gerichtetem Holz erstellt, welches mit vorgefertigten Holzpanelen zügig geschlossen werden konnte. Auf diese Weise konnte das komplexe Dach in kürzester Zeit errichtet und vor allem geschlossen werden.

Erweiterung und Sanierung Heidehof-Gymnasium Stuttgart

Das im Jahr 1910 erbaute Gymnasium benötigte eine Modernisierung und Erweiterung, welche die Planer vor einige Herausforderungen stellte. Der Neubau/Anbau sollte das bestehende Schulhaus durch einen neuen Klassentrakt mit Aula und einer Turnhalle ergänzen und mit der alten Struktur zu einem neuen Ensemble zusammenwachsen.

Anspruchsvoll war dabei nicht nur die Erschließung des Grundstücks durch die massive Hanglage, sondern auch die begrenzten Zeitfenster, die der Schulbetrieb mit sich brachte. Daher wurden spezielle konstruktive Verfahren und Konstruktionen angewendet. Das weit spannende Dach der Aula wurde mit speziellen Pi-Holzträgern aus gerichtetem Holz erstellt, welches mit vorgefertigten Holzpanelen zügig geschlossen werden konnte. Auf diese Weise konnte das komplexe Dach in kürzester Zeit errichtet und vor allem geschlossen werden.

Der neue Klassentrakt wird von einer vertikalen Erschließung durchdrungen, welche zusammen mit der Glasfassade den Blick über ganz Stuttgart öffnet und den Vorraum der Klassenzimmer definiert. Der dadurch entstehende Luftraum erstreckt sich über die ganze Höhe des Bauwerks und wird zu einem Begegnungsort und damit zum Herzstück des Neubaus. Der Baukörper ist im Bereich des Pausenhofes vom Boden abgehoben, sodass die Glasfassade im Erdgeschoss zur Begrenzung des Pausenraumes wird. Gleichzeitig schützt sie damit elegant vor dem Verkehrslärm der stark befahrenen Straße in unmittelbarer Umgebung.

Das Erscheinungsbild des Innenraums gestaltet sich teilweise aus durchgefärbtem Schalbeton. Durch seine äußere
Robustheit und gestalterisch ansprechende Oberfläche eignet sich das Material hervorragend für die Nutzung als Schulraum.

Kühlkonzept:

Der neue Klassentrakt des Gymnasiums wird durch eine spezielle Klappenlüftung im Bereich des Treppenraumes über dem durchgesteckten Pausenhof und im Dach passiv belüftet. Durch die aufsteigende Wärme wird eine Zirkulation im Bauwerk ausgelöst, welche automatisch frische Luft durch die Räume strömen lässt. Bei Nacht wird dieser Effekt zur Auskühlung der Räume eingesetzt. Zusätzlich sind alle Klassenräume nach Nord-Westen ausgerichtet und werden daher nicht übermäßig durch Sonneneinstrahlung erhitzt. Da die Konzentrationsfähigkeit mit steigender Temperatur rapide abnimmt wurde darauf großen Wert gelegt.

Der neue Klassentrakt wird von einer vertikalen Erschließung durchdrungen, welche zusammen mit der Glasfassade den Blick über ganz Stuttgart öffnet und den Vorraum der Klassenzimmer definiert.

Der neue Klassentrakt wird von einer vertikalen Erschließung durchdrungen, welche zusammen mit der Glasfassade den Blick über ganz Stuttgart öffnet und den Vorraum der Klassenzimmer definiert. Der dadurch entstehende Luftraum erstreckt sich über die ganze Höhe des Bauwerks und wird zu einem Begegnungsort und damit zum Herzstück des Neubaus. Der Baukörper ist im Bereich des Pausenhofes vom Boden abgehoben, sodass die Glasfassade im Erdgeschoss zur Begrenzung des Pausenraumes wird. Gleichzeitig schützt sie damit elegant vor dem Verkehrslärm der stark befahrenen Straße in unmittelbarer Umgebung.

Das Erscheinungsbild des Innenraums gestaltet sich teilweise aus durchgefärbtem Schalbeton. Durch seine äußere Robustheit und gestalterisch ansprechende Oberfläche eignet sich das Material hervorragend für die Nutzung als Schulraum.

Kühlkonzept:

Der neue Klassentrakt des Gymnasiums wird durch eine spezielle Klappenlüftung im Bereich des Treppenraumes über dem durchgesteckten Pausenhof und im Dach passiv belüftet. Durch die aufsteigende Wärme wird eine Zirkulation im Bauwerk ausgelöst, welche automatisch frische Luft durch die Räume strömen lässt. Bei Nacht wird dieser Effekt zur Auskühlung der Räume eingesetzt. Zusätzlich sind alle Klassenräume nach Nord-Westen ausgerichtet und werden daher nicht übermäßig durch Sonneneinstrahlung erhitzt. Da die Konzentrationsfähigkeit mit steigender Temperatur rapide abnimmt, wurde darauf großen Wert gelegt.

Bauherr: Ev. Schulstiftung,
vertreten durch die Ev. Kirchenpflege Stuttgart

Architekt: Dipl. Ing. Rolf Mühleisen, Freier Architekt Mühleisen + Partner, Planungsgesellschaft

Mitarbeit: Ruth Harder, Erich Hiller

Fotografie: Maximilian Seibert, Stuttgart