Kinder- und Jugendhospiz Stuttgart

Auf der Suche nach einem Gebäude für das Stuttgart Kinder- und Jugendhospiz kam die Villa Wittmann (1925) in die engere Auswahl. Die Grundidee, kranken Kindern und Jugendlichen einen der schönsten Orte in Stuttgart aufzubereiten hat uns sofort überzeugt. Umgehend wurde die Machbarkeit des Vorhabens untersucht, mit dem Beschluss, dieses komplexe Projekt an diesem Ort anzupacken.

Das vollständig denkmalgeschützte Bauwerk sollte nicht nur komplett saniert und restauriert werden, die Schwierigkeit bestand vor allem darin, mehr als das Doppelte der vorhandenen Nutzfläche in den Bau zu integrieren. Diese Rahmenbedingungen formten eine Herausforderung, die rückblickend das Team wie kaum ein anderes Projekt in der Bürogeschichte forderte.

Kinder- und Jugendhospiz Stuttgart

Auf der Suche nach einem Gebäude für das Stuttgart Kinder- und Jugendhospiz kam die Villa Wittmann (1925) in die engere Auswahl. Die Grundidee, kranken Kindern und Jugendlichen einen der schönsten Orte in Stuttgart aufzubereiten hat uns sofort überzeugt. Umgehend wurde die Machbarkeit des Vorhabens untersucht, mit dem Beschluss, dieses komplexe Projekt an diesem Ort anzupacken.

Das vollständig denkmalgeschützte Bauwerk sollte nicht nur komplett saniert und restauriert werden, die Schwierigkeit bestand vor allem darin, mehr als das Doppelte der vorhandenen Nutzfläche in den Bau zu integrieren. Diese Rahmenbedingungen formten eine Herausforderung, die rückblickend das Team wie kaum ein anderes Projekt in der Bürogeschichte forderte.

Die alte Villa liegt zentrumsnah und ist dennoch eine kleine Oase der Ruhe mit Blick auf Stuttgart. Die Anlage verfügt zusätzlich über ein weiteres Doppelhaus, welches zur neuen Zentrale der Sitzwache Stuttgart umfunktioniert wurde, zudem ein langgestrecktes Sommerhaus, das von nun an als Unterkunft für Eltern und Angehörige dienen soll. Der Umbau und die Restauration dieser Bauwerke fanden zeitgleich statt.

Um die großzügige Erweiterung der Nutzfläche zu ermöglichen war die einzig sinnvolle Lösung das Unterkellern des Bestandes. Hierzu wurde das Bauwerk an der Talseite 13m abgegraben und durch eine Bohrpfahlwand statisch gesichert. In diese mussten einzig für die Bauarbeiten Erschließungstunnel gegraben werden. Diese Maßnahmen ermöglichten es, eine Tiefgarage und ein großes Saalgeschoss unter dem Bauwerk zu realisieren. Durch die extreme Hanglage konnte die Belichtung durch große Öffnungen gewährleistet werden. Des Weiteren ist das Bauwerk nun durch einen beigestellten Aufzugsturm vollständig barrierefrei zu erschließen. Eine große technische sowie gestalterische Herausforderung war die Einrichtung des Innenraums, da die einwandfreie medizinische Versorgung der Bewohner und eine gemütliche und wohnliche Atmosphäre nicht ohne weiteres in Einklang gebracht werden können. Rückblickend war es die richtige Entscheidung die alte Villa neu aufzuarbeiten, da die Qualität des Altbaus weiterhin im Innenraum spürbar ist und dem Bau eine positive Ausstrahlung verleiht.

Die alte Villa liegt zentrumsnah und ist dennoch eine kleine Oase der Ruhe mit Blick auf Stuttgart.

Die alte Villa liegt zentrumsnah und ist dennoch eine kleine Oase der Ruhe mit Blick auf Stuttgart. Die Anlage verfügt zusätzlich über ein weiteres Doppelhaus, welches zur neuen Zentrale der Sitzwache Stuttgart umfunktioniert wurde, zudem ein langgestrecktes Sommerhaus, das von nun an als Unterkunft für Eltern und Angehörige dienen soll. Der Umbau und die Restauration dieser Bauwerke fanden zeitgleich statt.

Um die großzügige Erweiterung der Nutzfläche zu ermöglichen war die einzig sinnvolle Lösung das Unterkellern des Bestandes. Hierzu wurde das Bauwerk an der Talseite 13m abgegraben und durch eine Bohrpfahlwand statisch gesichert. In diese mussten einzig für die Bauarbeiten Erschließungstunnel gegraben werden. Diese Maßnahmen ermöglichten es, eine Tiefgarage und ein großes Saalgeschoss unter dem Bauwerk zu realisieren. Durch die extreme Hanglage konnte die Belichtung durch große Öffnungen gewährleistet werden. Des Weiteren ist das Bauwerk nun durch einen beigestellten Aufzugsturm vollständig barrierefrei zu erschließen. Eine große technische sowie gestalterische Herausforderung war die Einrichtung des Innenraums, da die einwandfreie medizinische Versorgung der Bewohner und eine gemütliche und wohnliche Atmosphäre nicht ohne weiteres in Einklang gebracht werden können. Rückblickend war es die richtige Entscheidung die alte Villa neu aufzuarbeiten, da die Qualität des Altbaus weiterhin im Innenraum spürbar ist und dem Bau eine positive Ausstrahlung verleiht.

Die Grundidee, kranken Kindern und Jugendlichen einen der schönsten Orte in Stuttgart aufzubereiten hat uns sofort überzeugt.

Bauherr: Hospizstiftung im Ev. Kirchenkreis, vertreten durch die Ev. Kirchenpflege

Architekt: Dipl.-Ing. Rolf Mühleisen,
Freier Architekt Mühleisen + Partner, Planungsgesellschaft

Mitarbeit: Niina Haekkinen, Gabi Danner, Birgit Pfeifle, Maro Tsotalou-Rothenhöfer, Andreas Schwandner

Fotografie: Christian Steeneck, Stuttgart
Maximilian Seibert, Stuttgart