Neuapostolische Kirche in Freiburg

Das bestehende Kirchengebäude (1960) entsprach nicht mehr den Bedürfnissen der Gemeinde, die notwendigen bautechnischen und energetischen Modernisierungen waren fällig. Die Kirchengemeinde entschied sich für einen kompletten Umbau. Über einen neu definierten öffentlichen Platz tritt man über ein eng an das Bestandsgebäude anliegendes, neu erstelltes Foyer in die Kirche. Über dieses Foyer gelangen die Besucher über den Aufzug oder eine flache rampenartige Treppe zu dem höher gelegenen eigentlichen Kirchenraum. Durchblicke in die Geschosse lassen das Innere der verschiedenen Ebenen bereits erahnen. Proportionen und Material geben Zeichen der besonderen Merkmale einer Kirche.

Neuapostolische Kirche in Freiburg

Das bestehende Kirchengebäude (1960) entsprach nicht mehr den Bedürfnissen der Gemeinde, die notwendigen bautechnischen und energetischen Modernisierungen waren fällig. Die Kirchengemeinde entschied sich für einen kompletten Umbau.

Über einen neu definierten öffentlichen Platz tritt man über ein eng an das Bestandsgebäude anliegendes, neu erstelltes Foyer in die Kirche. Über dieses Foyer gelangen die Besucher über den Aufzug oder eine flache rampenartige Treppe zu dem höher gelegenen eigentlichen Kirchenraum. Durchblicke in die Geschosse lassen das Innere der verschiedenen Ebenen bereits erahnen. Proportionen und Material geben Zeichen der besonderen Merkmale einer Kirche.

Der Gottesdienstraum entsprach nicht mehr den gewünschten Ansprüchen der Zeit: Überladene Deckenkassetten, ungünstige Belichtungsverhältnisse ließen den sakralen Charakter vermissen. Durch den umfassenden Umbau wurde der Kirchenraum vollständig neu gestaltet. Neue Öffnungen in Wänden und Decken bewirken eine gezielte Lichtführung. Geschlossenheit und Weite erzeugen einen spannungsvollen Sakralraum. Der rund geformte Altar sowie die Bodenbeläge sind aus grünlichem, portugiesischem Naturstein, die neben den Einbauten aus Nussbaumholz dem puristisch gehaltenen Innenraum Wärme geben. Eine an der Wand angebrachte Kunstinstallation von Verena Frank besteht aus Glasschalen unterschiedlicher Größe und Farbe, angeordnet nach dem Sternbild “Kreuz des Südens”. Ergänzt wurde die Gesamtsanierung durch eine umfassende Neugestaltung der Außenanlagen. Die energetische Sanierung erfolgte über eine Erdwärmerückgewinnung, kombiniert mit einem Gasbrennwertkessel. Die Gesamtplatzzahl von 600 Personen erforderte den Einbau einer Be- und Entlüftungsanlage. Die hierfür notwendigen Zu- und Abluftöffnungen wurden in die Gestaltung der Deckenkonstruktion kaum sichtbar mit einbezogen.

Geschlossenheit und Weite erzeugen einen spannungsvollen Sakralraum.

Der Gottesdienstraum entsprach nicht mehr den gewünschten Ansprüchen der Zeit: Überladene Deckenkassetten, ungünstige Belichtungsverhältnisse ließen den sakralen Charakter vermissen. Durch den umfassenden Umbau wurde der Kirchenraum vollständig neu gestaltet. Neue Öffnungen in Wänden und Decken bewirken eine gezielte Lichtführung. Geschlossenheit und Weite erzeugen einen spannungsvollen Sakralraum. Der rund geformte Altar sowie die Bodenbeläge sind aus grünlichem, portugiesischem Naturstein, die neben den Einbauten aus Nussbaumholz dem puristisch gehaltenen Innenraum Wärme geben. Eine an der Wand angebrachte Kunstinstallation von Verena Frank besteht aus Glasschalen unterschiedlicher Größe und Farbe, angeordnet nach dem Sternbild “Kreuz des Südens”. Ergänzt wurde die Gesamtsanierung durch eine umfassende Neugestaltung der Außenanlagen. Die energetische Sanierung erfolgte über eine Erdwärmerückgewinnung, kombiniert mit einem Gasbrennwertkessel. Die Gesamtplatzzahl für 600 Personen erforderte den Einbau einer Be- und Entlüftungsanlage. Die hierfür notwendigen Zu- und Abluftöffnungen wurden in die Gestaltung der Deckenkonstruktion kaum sichtbar mit einbezogen.

Bauherr: Neuapostolische Kirche Süddeutschland

Planung: Jochen Uhlmann,
Freier Architekt Mühleisen und Partner, Planungsgesellschaft mbH

Mitarbeit: Rainer Hähnlein, Ruth Harder
Außenanlagen: Jedamzik und Partner, Stuttgart

Fotos: Kurt Entenmann, Korb

Kunst: Verena Frank, Stuttgart